Ende der ständigen Erreichbarkeit
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Forscher entwickeln Software zur Überwachung von Mitarbeitern
Von Montag, dem 4. Februar 2008
Entwickler des Softwarekonzerns Microsoft haben ein System entwickelt, das bei Computernutzern Daten wie Puls, Hautwiderstand, Blutdruck und Gesichtsausdruck erfasst und daraus Rückschlüsse auf Stressniveau und Leistungsfähigkeit zieht. Mit diesen über drahtlose Messsysteme gesammelten Informationen kann die Software beispielsweise Verstärkung anfordern, wenn Mitarbeiter mit einer Aufgabe überfordert sind. Wegen der Erfassung persönlicher Daten wurde die Nachricht von der Entwicklung in der Fachwelt jedoch äußerst kritisch aufgenommen.

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Die Weltkarte des Glücks
Von Samstag, dem 2. Februar 2008
In den westlichen Industriestaaten sind die Menschen laut neuer Forschung am glücklichsten


Auch wenn es der bekannten Redensart widerspricht, Geld allein mache nicht glücklich, zeigt die Glücksforschung jetzt: Mit dem Wohlstand eines Landes steigt auch die Lebenszufriedenheit seiner Bevölkerung. Am glücklichsten sind die Menschen in den westlichen Industrienationen. Neben dem Reichtum bestimmen dabei vor allem die persönliche Freiheit und die Möglichkeit, sein Leben selbst zu gestalten, den Glücksquotienten der Menschen.

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Diskont-Krapfen schmecken am besten
Von Freitag, dem 1. Februar 2008
100.000 Faschingskrapfen essen die Österreicher pro Jahr. Der Verein für Konsumenteninformation testete den süßen Snack: Den Sieger-Krapfen stellt Hofer.

Locker leichter Germteig, gefüllt mit Marillenmarmelade und dekoriert mit einem Hauch von Staubzucker: Rund 100.000 Faschingskrapfen verzehren Herr und Frau Österreicher pro Jahr. Dass Krapfen dabei nicht gleich Krapfen ist, stellt nun ein Test vom „Verein für Konsumenteninformation“ (VKI) unter Beweis. „Wir haben 14 Krapfen in Supermärkten und Bäckereien eingekauft und auf drei Merkmale getestet“, erklärt Birgit Beck vom VKI.

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Wechselwillige Kunden: Wettbewerb am Bankensektor steigt
Von Mittwoch, dem 30. Jänner 2008
Filialbanken entdecken Privatkunden wieder

Der Bankensektor wird in den kommenden zwei Jahren weiter vom Wettbewerb um Privatkunden geprägt sein. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter knapp 250 deutschen Finanzmarktexperten hervor. Schon in den vergangenen zwei Jahren hätten sich Filialbanken demnach wieder verstärkt auf das Privatkundensegment (Retail-Kunden) fokussiert, der zunehmende Erfolg von Direktbanken und ausländischen Banken führt jedoch zu verschärften Wettbewerbsbedingungen. Gleichzeitig werden die Kunden preissensitiver und damit wechselwilliger.

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Warum Luxus glücklich macht
Von Montag, dem 28. Jänner 2008
Studie: Hohe Preise aktivieren Zentren für Wohlbefinden im Gehirn


Gutes Marketing geht sofort ins Hirn: Bei Menschen, die beim Ausprobieren eines Produkts beste Qualität erwarten, werden Hirnregionen aktiv, die für subjektives Wohlbefinden zuständig sind. Das haben amerikanische Wissenschaftler bei Gehirnscans mit Freiwilligen herausgefunden, denen einen angeblich sündhaft teurer Rotwein angeboten wurde.

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Persönlichkeitstests sagen häufig wenig aus
Von Donnerstag, dem 24. Jänner 2008
Die von vielen Unternehmen eingesetzten Persönlichkeitstests zur Auswahl von Mitarbeitern sind in vielen Fällen völlig wertlos. Das sagen amerikanische Organisationspsychologen, die in einer Studie die Aussagekraft solcher Tests untersucht haben. Der spätere Arbeitserfolg stehe häufig in nur sehr geringem Zusammenhang mit den Resultaten dieser Tests, erklären die Wissenschaftler.

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Der Erfolg steht ins Gesicht geschrieben
Von Montag, dem 21. Jänner 2008
Studie: Am Aussehen von Führungskräften lässt sich die finanzielle Lage der Unternehmen erkennen


Der finanzielle Erfolg eines Unternehmens spiegelt sich auch in dem Eindruck wider, den das Aussehen des Vorstandsvorsitzenden auf Außenstehende macht. Die Chefs erfolgreicher Firmen strahlen mehr Kompetenz, Dominanz, Reife, Sympathie und Vertrauenswürdigkeit aus als die Leiter weniger gut florierender Unternehmen. Das schließen Forscher aus einer Studie mit Studenten, die Fotos von 50 amerikanischen Firmenchefs beurteilen mussten, ohne zu wissen, um wen es sich dabei handelte. Dabei ergab sich ein signifikanter Zusammenhang zwischen den Gesichtszügen der Firmenchefs und dem Erfolg des Unternehmens, berichten Nicholas Rule und Nalini Ambady von der Tufts University in Medford.

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Kontrovers: Feministische Linguistik
Von Mittwoch, dem 16. Jänner 2008
Von der PräsidentIn zur Mitgliederin: Die künstliche Verweiblichung der Sprache bringt die Gleichberechtigung nicht voran, kritisieren Sprachforscher


Sprachregeln wie das Binnen-I, die aus dem Professor eine ProfessorIn machen oder Doppelnennungen wie Präsident/Präsidentin sollen die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft vorantreiben. Doch viele Sprachforscher halten das nicht nur für sinnlos, sondern sogar für kontraproduktiv. Die Gesellschaft könne die Sprache verändern und nicht umgekehrt, argumentieren sie.

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Leistungsdruck: Mobbing am Arbeitsplatz ist in
Von Samstag, dem 12. Jänner 2008
Erfolgsorientiertheit schürt unkollegiales Verhalten

Der steigende Leistungsdruck am Arbeitsplatz wirkt sich auch auf das Verhalten zwischen Mitarbeitern aus. In den vergangenen Jahren ging die ablehnende Haltung gegen unkollegiales Verhalten am Arbeitsplatz zugunsten des eigenen Erfolges merklich zurück und liegt heute bei weniger als 50 Prozent. Dies geht aus der Zeitreihenanalyse des Marktforschungsinstituts GfK hervor, in der die Entwicklung der österreichischen Lebenswelten zwischen 1987 und 2007 untersucht wird. Die Zustimmung zu unkollegialem Verhalten ist bei Männern unter 40 Jahren besonders groß. In Deutschland beschäftigt sich eine aktuelle Studie unterdessen mit der steigenden Anzahl von Mobbing-Opfern am Arbeitsplatz.

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Studie: Mit vier Regeln 14 Jahre länger leben
Von Dienstag, dem 8. Jänner 2008
Vier einfache Verhaltensregeln verlängern das Leben durchschnittlich um 14 Jahre: nicht rauchen, etwas Sport treiben, nur mäßig Alkohol trinken und täglich fünf Portionen Obst und Gemüse essen.

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Erfolgsgeheimnis: Passende Klamotten
Von Donnerstag, dem 3. Jänner 2008
Der moderne Mensch überlebte den Neandertaler möglicherweise wegen seiner Schneiderkünste


Für das Aussterben der Neandertaler könnte ihr fehlendes Geschick mit Nadel und Faden beziehungsweise Knochenspitze und Sehne mitverantwortlich gewesen sein: Die Frühmenschen hatten nie gelernt, Kleidungsstücke so anzufertigen, dass sie sich in mehreren Schichten übereinander tragen ließen, und waren deshalb plötzlichen Kälteeinbrüchen praktisch schutzlos ausgeliefert, glaubt der australische Forscher Ian Gilligan. Damit wären ihnen paradoxerweise gerade ihre robuste Natur und ihre gute Kältetoleranz zum Verhängnis geworden. Der anatomisch moderne Mensch habe schließlich nur deswegen früher die für das Schneidern nötigen Fertigkeiten entwickelt, weil er schon mit einer leichten Abkühlung schlecht zurechtkam, schreibt Gilligan.

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Trotten auf ausgetretenen Pfaden
Von Freitag, dem 14. Dezember 2007
Menschen gehen ähnlich wie Ameisen lieber auf vertrauten Wegen


Wenn Menschen sich durch unbekanntes Gelände führen lassen, bleiben sie später dem einmal gezeigten Weg treu. Sie gehen selbst dann immer wieder dieselbe Route, wenn sie wissen, dass es Abkürzungen zu ihrem Ziel gibt. Diese Präferenz für den Umweg geben sie auch an andere Menschen weiter, haben niederländische Forscher herausgefunden. Damit etablieren Menschen über Generationen hinweg quasi Trampelpfade, auf denen sie wie Ameisen entlang ihrer Ameisenstraße navigieren. Dieses Verhalten ist dann besonders kritisch, wenn in Notfällen ein kurzer und schneller Rettungsweg abseits der Routinewege genutzt werden soll, schreiben die Forscher.
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Wie man Geschenke optimal verpackt
Von Donnerstag, dem 6. Dezember 2007
Mathematiker entwickelt eine Formel für eine papiersparende Umhüllung verschiedener Formen


Ein britischer Mathematiker hat die optimale Einpackformel für Geschenke entwickelt. Damit könnten die Verbraucher mit möglichst wenig Schnipselresten und Papierausschuss ihre Weihnachtsgeschenke einpacken. Das schont die Umwelt und könnte allein im britischen Weihnachtsgeschäft rund eine Tonne Geschenkpapier einsparen, erklärt Warwick Dumas von der Universität von Leicester.

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Unternehmen pfeifen auf Wissenspotenzial pensionierter Manager
Von Montag, dem 3. Dezember 2007
Qualifizierter Erfahrungsschatz häufig zu leichfertig verschenkt

Die Erfahrung pensionierter Mitarbeiter und Manager ist vielen deutschen Unternehmen nicht wichtig. Demnach sind rund 70 Prozent der Firmen vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Wirtschaftsbooms leichtsinnig und verzichten freiwillig auf das Wissenspotenzial bereits ausgeschiedener Führungskräfte. Zu diesem nüchternen Fazit gelangt die Online-Jobbörse StepStone in ihrer heute, Montag, präsentierten internationalen Umfrage, bei der 5.472 Menschen befragt wurden.

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Was Männer glücklich macht
Von Freitag, dem 30. November 2007
Geldprämien machen besonders zufrieden, wenn sie höher sind als bei anderen

Für Männer kommt es beim Gehalt nicht nur auf die Höhe an: Genauso wichtig für die persönliche Zufriedenheit ist es, mehr zu verdienen als der Kollege, haben Bonner Forscher gezeigt. Zurückzuführen ist dieser Effekt auf das Belohnungszentrum im Gehirn, denn dessen Aktivität hängt zu einem großen Anteil davon ab, ob ein anderer für die gleiche Leistung mehr oder weniger bekommt als man selbst. Ob es diesen Konkurrenzeffekt auch bei Frauen gibt, wissen die Forscher um Armin Falk allerdings noch nicht.

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Ein Hang zum Sozialen
Von Sonntag, dem 25. November 2007
Schon Kleinkinder erkennen und bevorzugen hilfsbereite Menschen

Schon mit sechs Monaten haben Babys einen Blick für soziales Verhalten: Sie fühlen sich stärker zu hilfsbereiten Menschen hingezogen als zu solchen, die andere behindern. Das schließen amerikanische Forscher aus einer Studie mit Kleinkindern, denen sie animierte Figuren in verschiedenen Situationen zeigten. Die Kleinen können also bereits einschätzen, wie sozial sich jemand verhält, bevor sie sprechen lernen, erklären die Wissenschaftler. Demnach scheint diese Art der Beurteilung eine angeborene und universelle Fähigkeit zu sein, auf der möglicherweise sogar die spätere Entwicklung eines moralischen Wertesystems gründet, schreiben die Forscher.

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Forscher: Fluchen und Schimpfen fördern den Teamgeist
Von Dienstag, dem 20. November 2007
Kraftausdrücke im Büro können das Zusammengehörigkeitsgefühl der Belegschaft steigern. Diese Meinung vertreten britische Wissenschaftler in einer Studie, in der sie sich für eine gegenüber derben Ausrufen tolerantere Führungskultur in den Unternehmen aussprechen.

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Wenig Freude
Von Mittwoch, dem 14. November 2007
Gerade 4 Prozent der Europäer freuen sich auf den Weihnachtseinkauf.

Beklagt werden vor allem der Rummel in den Geschäften und die immergleichen Produkte. Dies geht aus einer Studie der Wirtschaftsberatungsfirma Deloitte hervor.

Außerdem geht den Kunden in der Zeit vor Weihnachten das Anstellen vor den Kassen auf die Nerven. Rund ein Drittel der Europäer möchte heuer den Weihnachtseinkauf über das Internet erledigen, um dem Rummel in den Geschäften zu entgehen. Aber auch die Möglichkeit, sich die Waren nach Hause liefern zu lassen, ist ein Grund, um Geschenke im Internet zu bestellen. Rund 72 Prozent der europäischen Konsumenten werden im Internet allerdings Informationen über Geschenke - wie beispielsweise Preisauskünfte - einholen, so Deloitte. In der virtuellen Welt wird auch nach neuen Geschenkideen gesucht.

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Spamlawine: 95 Prozent der E-Mails sind Schrott
Von Montag, dem 12. November 2007
Trend geht wieder zu reinem Textspam - pdf und Bilder sind rückläufig

95 Prozent aller im dritten Quartal des laufenden Jahres versendeten E-Mails waren Spam. Bei der thematischen Aufschlüsselung geht Werbung für pharmazeutische Produkte als Sieger hervor. Nahezu ein Drittel der unerwünschten digitalen Post rührt die Werbetrommel für Viagra und Co. Die üppigen Gehälter der Spammer bezahlen dabei die Empfänger der Spam-E-Mails, so die Ansicht des Security-Anbieters G Data. Die einfache Formel lautet: Je höher die Anzahl der versendeten Spam-E-Mails, desto großzügiger ist die Entlohnung durch die Auftraggeber. Der Versand von 20 Mio. Spam-E-Mails ist bereits ab 350 Euro zu haben.

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Zu viele private Dinge im Büro wirken unprofessionell
Von Montag, dem 5. November 2007
Das Foto der Ehefrau, von den Kindern gemalte Bilder, Ansichtskarten von Kollegen und natürlich die Kaffeetasse mit Namensprägung: Viele Mitarbeiter in den Büros gestalten ihren Arbeitsplatz mit privaten Dingen aus. Doch zuviel Individualität kann beim Chef unprofessionell wirken, warnen amerikanische Wissenschaftler.

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