Warum sich manche Menschen so leicht erkälten
Biologisches Alter bestimmter Immunzellen entscheidet über Infektionsrisiko Viele...


 
 

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Immer schlanker, immer kranker?
Von Mittwoch, dem 25. November 2009
Die moderne Arbeitswelt verlangt von Beschäftigten ein Höchstmaß an Leistungsbereitschaft. Das stellt besondere Anforderung an die Führungsqualität des Managements.

Gar nicht krank, ist auch nicht gesund, meinte einst der große Komödiant Karl Valentin. Das war einmal. Wer heute krank ist, der könnte wohl auch an seiner Krankheit krank werden. Patienten, so eine im März von der Schleswig-Holsteinischen Krankenhausgesellschaft (KGSH) veröffentlichte Studie zur stationären Versorgung von Klinikpatienten, leiden immer häufiger unter "zu wenig Personal, gehetzten Ärzten und Schwestern." Der Grund: Arbeitsverdichtung durch Budgetdruck, die, wie eine gerade veröffentlichte und von der Hochschule Bremen bundesweit unter 1100 Mitarbeitern von 76 Altenheimen und Krankenhäusern durchgeführte Studie zeigt, als häufigste Ursache für Fehler bei der Arbeit angegeben wird.

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Gewerkschaft besorgt über Gewalt am Arbeitsplatz
Von Dienstag, dem 24. November 2009
Gewalt am Arbeitsplatz ist auch in Österreich ein Thema

Zwar würden meist nur die "Spitzen des Eisberges" der Allgemeinheit bekannt, die alltägliche Form reiche aber von Belästigungen, Hänseleien und Mobbing durch Kollegen oder Vorgesetze bis hin zu Beschimpfungen und körperlichen Attacken durch Externe, erklärte Renate Lehner von der Gewerkschaft Vida am Montag in Wien.

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Finanzvorstände sitzen in Krise auf Schleudersitz
Von Montag, dem 23. November 2009
CFOs nach Entlassung schnell im Karriere-Abseits

Die Finanzvorstände börsennotierter Unternehmen haben es in Krisenzeiten nicht leicht. Der WHU Otto Beisheim School of Management zufolge wackelt ihr Posten schneller als der so manch anderer Vorstandsmitglieder. Läuft es in einem Unternehmen nicht rund, verlieren CFOs ihre Arbeitsplätze mit höherer Wahrscheinlichkeit. Ihre Aufgabe weist dabei gegenüber anderen Vorstandsposten zwei wesentliche Nachteile auf, die das Risiko, ersetzt zu werden, erhöhen. Nach einer Entlassung stehen Finanzvorstände zudem schnell im Karriere-Abseits.

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Der Mann, der das Management erfand
Von Freitag, dem 20. November 2009
"The man who invented management"; nannte man ihn in den USA. Derzeit diskutiert die internationale Elite der Management-Denker in Wien die Thesen des österreichstämmigen US-Ökonomen Peter F. Drucker.

Den Börsencrash im Oktober 1987, sagte der US-Ökonom Peter F. Drucker, habe er nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus ästhetischen und moralischen Gründen erwartet. "Wenn Schweine sich im Trog suhlen, ist das ein widerliches Spektakel - und man weiß, es wird nicht lange dauern", zitierte ihn der Spiegel kurz nach seinem Ableben im November 2005. Die Börsenhändler an der Wall Street bezeichnete er als "unproduktiven Haufen, der auf leicht verdientes Geld aus ist". Wenn der Punkt erreicht werde, an dem die Broker mehr Geld als die Investoren machten, sei das ein Vorzeichen für einen Crash.

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Unausgeschlafene Taktik
Von Donnerstag, dem 19. November 2009
Bauchentscheidungen fallen nach einer durchwachten Nacht schwerer als sonst

Schlafmangel beeinträchtigt die Fähigkeit, spontane Entscheidungen schnell und aus dem Bauch heraus zu treffen, haben US-Forscher gezeigt. Der Grund dafür ist ein Wechsel der Strategie, die das Gehirn für Entscheidungsprozesse verwendet: Es greift nicht mehr zur optimalen, schnellen Variante, sondern verlässt sich auf eine langsamere Taktik, die bei schnellen Entscheidungen deutlich fehleranfälliger ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es unter Umständen möglich sein könnte, dieses Umschalten durch Training zu verhindern, schreiben die Forscher um Todd Maddox.

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Aktien: Experten misstrauen Markterholung
Von Dienstag, dem 17. November 2009
Angst vor erneutem Platzen der Blase

Erholen sich die Preise auf den internationalen Aktienmärkten im Moment zu schnell? Diese Frage stellen sich immer mehr Finanzexperten, die dem raschen Aufwärtstrend misstrauen, berichtet der britische Guardian. Angefangen bei dem Rekordhoch des Goldpreises zeige sich im Moment überhaupt eine verdächtig schnelle Erholung. In Anbetracht der immer noch kritischen Wirtschaftslage wird nun ein erneutes Platzen der Blase befürchtet. Die schlimmsten Befürchtungen seien nicht eingetroffen und der Markt sei auf dem Weg der Besserung, trotzdem würden die Wertsteigerung an den Börsen und der Optimismus der Spekulanten nicht die realen Wirtschaftsverhältnisse wiedergeben.

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iPhone statt Schultasche - App ersetzt Papier
Von Montag, dem 16. November 2009
Apps auf dem iPhone - neues Kommunikationsmittel auch für Unternehmen?

Den Schülern und Studenten in den USA und Kanada steht ein leichteres Lernen und Studieren bevor - zumindest was das Gewicht der schweren Bücher anbelangt: während sich hierzulande Kinder und Jugendliche noch immer schweren, rückenbelastenden Schulranzen und Taschen herumquälen müssen, können die Nordamerikaner auf Textbücher auf dem iPhone ausweichen. Und wenn man diese Meldung weiterdenkt, steckt hier ein neues Informations- und Kommunikationspotenzial, das die europäische Wirtschaft noch nicht ansatzweise angebaggert hat.

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Erholung verliert an Schwung
Von Freitag, dem 13. November 2009
Bank Austria Konjunkturindikator: Dynamik lässt im ersten Quartal 2010 nach; nachhaltiger Aufschwung erst 2011.

"Die wirtschaftliche Erholung in Österreich wird im Laufe des ersten Quartals 2010 deutlich an Kraft verlieren", meint Bank Austria-Ökonom Walter Pudschedl. Erst 2011 eröffneten das Umfeld am Arbeitsmarkt und der günstigere Handlungsrahmen für Investitionen die Chance auf eine robustere Konjunktur. Die derzeitige Wirtschaftsdynamik sei auch von einer Aufstockung der Lager getragen. Dieser Effekt werde ebenso wie die Impulse durch die weltweiten Konjunkturprogramme bald auslaufen. Die ersten internationalen Indikatoren wie etwa die Auftragseingangsentwicklung in den USA signalisierten bereits eine Verlangsamung der Konjunkturdynamik.

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Weltbevölkerung bemängelt anfälligen Kapitalismus
Von Donnerstag, dem 12. November 2009
Nur elf Prozent mit freier Marktwirtschaft zufrieden

Seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich weltweit eine enorme Unzufriedenheit mit der freien Marktwirtschaft breit gemacht. Nur 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hält beinahe ein Viertel der Weltbevölkerung den Kapitalismus für äußerst fehleranfällig. Wie das Marktforschungsinstitut GlobeScan im Auftrag des BBC World Service aufzeigt, sind in 27 Ländern nur elf Prozent der Meinung, dass das kapitalistische Wirtschaftssystem in seiner aktuellen Form gut funktioniert. Die Mehrheit geht von einer Notwendigkeit aus, strengere Regulierungen und Reformen vornehmen zu müssen.

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Nach Auswahltest erfolgreicher
Von Dienstag, dem 10. November 2009
Seit die medizinischen Unis ihre Studenten auswählen, studieren mehr als 80 Prozent der angehenden Ärzte in Mindestzeit.

An den medizinischen Universitäten sind Zugangsbeschränkungen längst Realität. Und sie bewähren sich: Seit es etwa an der Medizinischen Universität Graz für angehende Medizinstudenten ein Auswahlverfahren gibt, hat sich auch der Studienerfolg der Medizinstudenten deutlich verbessert. Der Anteil der Studierenden, die den ersten Studienabschnitt innerhalb eines Jahres absolvieren, ist seither im Durchschnitt fast um das Vierfache angestiegen, sagte Vizerektor Gilbert Reibnegger im APA-Gespräch. An den medizinischen Universitäten in Wien und Innsbruck ist der Trend ganz ähnlich.

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Babygebrüll auf Französisch
Von Montag, dem 9. November 2009
Säuglinge schreien in der typischen Sprachmelodie ihrer Muttersprache

Babys lernen Sprache und ihre Betonung bereits im Mutterleib. Das fanden Wissenschaftler der Universität Würzburg heraus, die Schreie von Neugeborenen deutscher und französischer Eltern untersuchten. Sie beobachteten dabei Übereinstimmungen zwischen den Schreien und den typischen Melodien beider Sprachen: Analog zur deutschen Sprache enden die Schreie bei den deutschen Babys tiefer als sie beginnen. Das Schreien der französischen Säuglinge wies hingegen wie auch das Französisch eine eher ansteigende Sprachmelodie auf. Frühere Untersuchungen hatten bereits ergeben, dass ältere Säuglinge beim Brabbeln bereits die Betonung der Muttersprache benutzen. Die Wissenschaftler um Birgit Mampe datieren die Wurzeln dieser sprachlichen Entwicklung nun bereits auf die letzten drei Monate vor der Geburt.

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Die ich rief, die Geister: Falle Facebook & Co
Von Freitag, dem 6. November 2009
Die Konsumgüterindustrie muss die (Marketing)-Macht sozialer Netzwerke erst noch entdecken

"Wieso kotzt Ed Hardy jetzt sogar schon auf Laptops?", "Hat der Kapperlträger da einen Kackfleck auf der Stirn?", "Ich bekomm Augenschmerzen bei so viel Gold und Silber!" - Dieses Ed Hardy-Bashing spielt sich nicht auf einer Parkbank ab und verpufft dann wieder. Nein, es sind Stimmen aus dem Netz - und sie werden immer lauter. Zwar haben die "echten" Fan-Seiten der Bekleidungsmarke bei Weitem die Oberhand, doch das soziale Netzwerk kann eine ungeheure Dynamik entwickeln.

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Mit Wolfsgeheul auf Kundenjagd
Von Donnerstag, dem 5. November 2009
Selten halten sich die Werber an Empfehlungen, die sie ihren Kunden täglich predigen.

"Agenturen predigen auf der einen Seite ihren Kunden Lösungen, machen es aber auf der anderen Seite selbst nicht", kritisiert Oliver Klein, Inhaber der Beratung Cherrypicker, die werbetreibende Unternehmen bei der Auswahl ihrer Agenturen unterstützt. "Die Masse der Agenturen differenziert sich nicht von den Wettbewerbern." Ein fragwürdiges Verhalten, wie er meint, schließlich hätten dieselben Werber ja auch keine Scheu, das Geld der Kunden in unterschiedlichste Werbemaßnahmen zu schleusen. Löbliche Ausnahme: Einige inhabergeführte Agenturen würden sich durchaus darauf verstehen, das Werbeinstrumentarium für sich einzusetzen.

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Warren Buffett kauft sich eine Eisenbahn
Von Mittwoch, dem 4. November 2009
Wette auf die wirtschaftliche Zukunft der USA

Es ist der teuerste Zukauf des legendären Investors: Trotz Krise kauft Warren Buffett für 44 Milliarden Dollar einen US-Güterbahn-Riesen. Buffett selbst spricht von einer Wette auf die wirtschaftliche Zukunft der USA. Ein Vorbild für Anleger?

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Weltwirtschaft nimmt Fahrt auf
Von Dienstag, dem 3. November 2009
Wichtige Volkswirtschaften haben die Talsohle verlassen

Zuerst die schlechten Nachrichten: In der Nacht auf Montag hat nach monatelangem Überlebenskampf und mit Schulden von knapp 65 Mrd. USD das größte US-Bankhaus seit Lehman Brothers Insolvenz angemeldet, der 100 Jahre alte Mittelstands-finanzierer CIT. Experten rechnen allerdings nicht damit, dass die CIT-Insolvenz große Schockwellen in die Finanzwelt ausstrahlt, schließlich wurde sie bereits seit Monaten erwartet.

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Kollaps des Geldsystems vorprogrammiert
Von Montag, dem 2. November 2009
Dollar als Weltleitwährung unter Beschuss

Wirtschaftsweise und Finanzexperten wärmen derzeit nicht neue, dennoch aktuelle Theorien zur künftigen Gestaltung und vorgeblich überfälligen Reform des weltweiten Geld- und Währungssystems wieder auf. Nicht nur die akute und besonders für die exportorientierte europäische Wirtschaft bedrohliche Dollarschwäche sowie die Angst vor einem wirtschaftlichen Double-Dip lassen die Forderungen nach einem neuen Weltfinanzsystem laut werden. Darüber hinaus strotze das aktuelle Geldsystem vor Schwächen - Kollaps vorprogrammiert.

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Jedes Kind erhöht das Lebensglück
Von Freitag, dem 30. Oktober 2009
Studie: Elternschaft macht Verheiratete zufriedener im Leben

Verheiratete Eltern sind umso glücklicher, je mehr Kinder sie haben. Das berichten Wirtschaftsforscher der Universität Glasgow in der Springer-Zeitschrift "Journal of Happiness Studies". Sie analysierten Daten der British Household Panel Survey, einer repräsentativen 15-Jahres-Studie unter 10.000 Briten, in Bezug auf Zusammenhänge zwischen Kindern und dem allgemeinen Lebensglück. Dabei konnten sie die Aussage früherer Forschungen widerlegen, denen zufolge Kinder die Zufriedenheit der Eltern nicht positiv beeinflussen, da sie ihnen bloß Unmengen unbedankter Arbeit bereiten würden.

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Wiener geben heuer 7,2 Mio. ¤ für Halloween aus
Von Donnerstag, dem 29. Oktober 2009
Wirtschaftskammer rechnet mit Ausgaben von 25 ¤ pro Person

Halloween lassen sich die Wiener immer mehr kosten: Nach 6,5 Mio. ¤ im Vorjahr rechnet die Wirtschaftskammer heuer mit Einnahmen von 7,2 Mio. ¤ für den Handel. Folglich werden anlässlich des Gruselfestes in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 22% der Wiener Bevölkerung Süßigkeiten, Dekoration, Kostüme und Kürbisse kaufen.

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Finale Krise steht noch bevor
Von Mittwoch, dem 28. Oktober 2009
Obwohl die Börsen kräftig zugelegt haben, warnen renommierte Anlageprofis vor den Folgen der explodierenden Verschuldung.

Der Ökonom Marc Faber schockiert mit provokanten Thesen: Der Schweizer rät von US-Staatsanleihen ab und hält einen "totalen Kollaps" langfristig für unvermeidbar. Der Mann nimmt kein Blatt vor den Mund. "Bernanke sollte abdanken", "die Wall Street ist korrupt", "das ganze Finanzsystem war subprime". Solche Sätze sagt er. Und spricht vor Analysten, die das schwer verdaulich finden. Die Zuhörer erleben Marc Faber pur.

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Weniger Konsum macht nicht unglücklicher
Von Dienstag, dem 27. Oktober 2009
Mehr Geld macht uns nicht unbedingt zufriedener

Menschen, die Überstunden machen und dadurch mehr verdienen, werden laut Untersuchungen nicht glücklicher. Die SN sprachen mit Mathias Binswanger, Professor für Volkswirtschaftslehre in der Schweiz und Bestsellerautor, über Zusammenhänge zwischen Einkommen und Glück und darüber, ob uns die Wirtschaftskrise unglücklicher macht.

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