Kühl gerechnet
Kälte soll bei der Konzentration helfen Das Herz der Facebook-Zentrale auf...


 
 

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Hochgerechnet: Ein Mord kostet 17 Mio. Dollar
Von Montag, dem 11. Oktober 2010
Forscher erstellen Liste der teuersten Verbrechen

Verbrechen kommen der Gesellschaft teuer zu stehen. Sie verursachen Kosten, die weit über die Geldsumme hinausgehen, wegen der sie meist begangen werden. Soziologen der Iowa State University haben diesen Aufwand näher unter die Lupe genommen und analysiert, welche Verbrechen aus rein finanzieller Sicht die schlimmsten sind. Ein Mord kommt mit rund 17 Mio. Dollar am teuersten, gefolgt von Vergewaltigung, Raubüberfall, schwerer Misshandlung und Einbruchsdiebstahl, berichten die Forscher im "Journal of Forensic Psychiatry & Psychology".

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Gruppenintelligenz
Von Freitag, dem 8. Oktober 2010
Frauen und viel Einfühlungsvermögen machen Teams leistungsfähiger

In einer Gruppe kann die kollektive Intelligenz mehr sein als die Summe ihrer Teile: Je einfühlsamer die Mitglieder eines Teams sind, desto höher ist die Intelligenz der gesamten Gruppe - und damit auch ihre Arbeitsleistung. Das haben US-Forscher in einer groß angelegten Studie herausgefunden, in der verschiedene Gruppen von Probanden eine Reihe von Aufgaben bewältigen mussten. Als entscheidender Faktor für die Effektivität einer Gruppe machten die Wissenschaftler die "soziale Sensibilität" der einzelnen Gruppenmitglieder aus, also die Fähigkeit, die Gefühle der anderen wahrzunehmen. Zukünftig könnte diese Entdeckung in vielen Bereichen der Wirtschaft und Forschung zum Einsatz kommen, etwa um optimale Teams zusammenzustellen oder allgemein bessere Arbeitsergebnisse zu erzielen.

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PR-Gau: WeTab-Chef gesteht geschönte Rezension
Von Donnerstag, dem 7. Oktober 2010
Markenexperte begrüßt Rückzug des Managers aus der Geschäftsführung

Lobeshymnen über den selbsterklärten iPad-Konkurrenten WeTab haben für Helmut Hoffer von Ankershoffen, einen der beiden Geschäftsführer des deutschen Herstellers Neofonie, Konsequenzen. Der Grund: Unter fremdem Namen hatte der Manager das eigene Produkt im Online-Shop von Amazon gelobt. Unter dem Nicknamen Peter Glaser wurden fünf Sterne vergeben. Das WeTab, so in dem Amazon-Erfahrungsbericht zu lesen, sei "sehr sehr gut".

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Vom „Ichling“ zum neuen Wir-Gefühl
Von Mittwoch, dem 6. Oktober 2010
Menschen rücken in Krisenzeiten zusammen

In der Krise ist das Vertrauen in Wirtschaft und Politik verloren gegangen. Dafür erstarken jetzt die Bürger. Der deutsche Zukunftsforscher Horst Opaschowski erkennt einen Wertewandel weg vom "Ichling" hin zur Familie und Gemeinschaft. Im Interview mit den SN zeigt er auf, warum Wohlstand nicht mehr nur eine Geldfrage ist.

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Mehr Zigaretten - weniger Hirn
Von Dienstag, dem 5. Oktober 2010
Forscher finden bei Rauchern Defizite in der Kortex-Struktur

Raucher haben eine dünnere Großhirnrinde als Menschen, die noch nie in ihrem Leben eine Zigarette konsumiert haben. Das haben Forscher von der Charité Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt um die Psychologin Simone Kühn nachgewiesen, die aktuell an der Universität Gent in Belgien arbeitet. Die Wissenschaftler hatten dazu die Stärke der Großhirnrinde von insgesamt 43 Rauchern und Nichtrauchern verglichen. Die Hirnregion, die bei Rauchern dünner ist, nennt sich medialer orbitofrontaler Kortex und befindet sich im vorderen Teil des Großhirns. Sie ist für die Belohnung, die Impulskontrolle und das Treffen von Entscheidungen zuständig. Ob nun aber das Rauchen diese Region dünner macht oder ob Menschen mit einer dünneren Kortexregion eher zum Rauchen neigen, steht noch nicht fest.

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Rindfleisch ist der Kaviar der Zukunft
Von Montag, dem 4. Oktober 2010
FAO kündigt Konsequenzen der hohen Produktionskosten an

Rindfleisch wird in Zukunft so teuer sein, dass es zum exquisitem Luxusgut für Wohlhabende wird. Das prognostiziert die UN-Welternährungsorganisation FAO beim 18. internationalen Fleischkongress in Buenos Aires. "Die Erzeugung von Rindfleisch ist drei- bis fünfmal teurer als jene von Hühner- oder Schweinefleisch und kann nicht mit dem Wachstum der Weltbevölkerung und deren steigenden Rindfleischhunger mithalten. 2050 wird Rindfleisch das sein, was heute Kaviar ist oder Lachs vor 50 Jahren war", so FAO-Sprecher Henning Steinfeld.

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Einkaufen: "Konsumenten sind völlig überfordert"
Von Freitag, dem 1. Oktober 2010
Das Angebot ist zu groß - das überfordert die Konsumenten und habe den Kunden die Lust am Einkaufen verdorben, meint Consulter Gerhard Vater bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK).

Welcher Käse schmeckt am besten? Ist der teuerste auch der beste? Woher kommt die Milch? Und die Liste an Fragen, die man sich am Supermarktregal stellen kann, ist noch viel länger.

"Die Konsumenten sind völlig überfordert", meint Consulter Gerhard Vater bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Zu groß ist das Angebot, zu viele Entscheidungen wollen (richtig) getroffen werden, zu viele Infos müsste man dazu besorgen. Das habe den Kunden die Lust am Einkaufen verdorben. "Die Händler arbeiten mit dem Erfolgskonzept der vergangenen 50 Jahre&", das passe nicht mehr, so Vater.

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Anstrengendes Nichtstun
Von Donnerstag, dem 30. September 2010
Auch Nichtdenken benötigt Energie

Wer versucht, an nichts zu denken, benötig ebenso viel Energie wie bei konzentrierter Kopfarbeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Mathematiker-Team um Daniela Calvetti von der Case Western Reserve University in Cleveland (USA). Die Forscher entwickelten eine Computersimulation, mit der sie den Energieverbrauch erregender und hemmender Nervenzellen im Gehirn untersuchen konnten. Die Ergebnisse eröffnen ihnen zufolge Perspektiven für die Diagnose von Hirnerkrankungen: Den normalen Energieverbrauch des Gehirns besser zu verstehen, kann wichtige Informationen für die Früherkennung von Erkrankungen liefern, bei denen dieser Energieverbrauch verändert ist.

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Google und Co machen dumm
Von Mittwoch, dem 29. September 2010
Kompliziertere Technologie soll geistigen Verfall der User verhindern

Die rasante technologische Entwicklung und der Siegeszug des Internets haben das Leben der Menschen grundlegend verändert. Während einige in diesem Zusammenhang von einem "enormen Fortschritt" sprechen, sind andere diesbezüglich wesentlich pessimistischer. Der US-Autor und Webexperte Nicolas Carr kritisiert, dass moderne Technologien ihren Nutzern einen Teil ihrer intellektuellen Leistungsfähigkeit entziehen würden. Um einen "geistigen Verfall" zu verhindern, sollten Anbieter bzw. Entwickler deshalb dafür sorgen, dass ihre Dienste in puncto Usability nicht einfacher, sondern komplizierter gestaltet werde.

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Brandstifter spielen Feuerwehr
Von Dienstag, dem 28. September 2010
Regierende Politiker und Finanzmanager bilden bei Bestechung eine Tätergemeinschaft, behauptet ein Wissenschafter.

Für die Finanzwelt, von Bankmanagern bis zu Stiftungstreuhändern, ist Werner Rügemer ob seiner messerscharfen Analysen und provokanten Thesen ein rotes Tuch. Der vielfache deutsche Buchautor und Lehrbeauftragte gab den SN bei der Gottfried-von-Haberler-Konferenz in Vaduz (Liechtenstein) ein Interview zu neuen Korruptionsformen, der Staat als Mittäter von Finanzakteuren und das Ende des Kapitalismus in der bestehenden Form.

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Teuer ist gut
Von Montag, dem 27. September 2010
Ein hoher Preis beim Alkohol kann zum Gewinn für die Gesellschaft werden

Werden Bier und Wein teurer, profitiert die ganze Gesellschaft: Todesrate, Verbrechen, Erkrankungen und viele weitere Aspekte, die mit Alkoholkonsum zusammenhängen, gehen zurück. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Wissenschaftler nach einer Auswertung von 50 Studien, die sich mit Preissteigerungen bei alkoholischen Getränken und deren gesellschaftlichen Auswirkungen beschäftigten. Den Forschern zufolge verdeutlicht diese Analyse, dass ein Preisanstieg beispielsweise durch höhere Alkoholsteuern nicht nur das Trinken selbst reduziert, sondern auch die kostspieligen und unangenehmen Folgen des Alkoholkonsums.

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Mitarbeiterkritik verpufft häufig
Von Freitag, dem 24. September 2010
Nur langfristiges Agieren des Managements erhöht Engagement

Der Großteil der Unternehmen ignoriert das Feedback der Belegschaft und senkt damit nicht nur die Bereitschaft der Mitarbeiter zu mehr Engagement, sondern auch deren Loyalität. Wie die Personalmanagementberatung Hewitt Associates in ihrer aktuellen Erhebung "Zukunft des Mitarbeiterengagements" ermittelt hat, verpuffen Anregungen der Angestellten viel zu oft. Die Zahlen der europaweit 150 befragten Unternehmen belegen dies.

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Anstrengendes Nichtstun
Von Donnerstag, dem 23. September 2010
Auch Nichtdenken benötigt Energie

Wer versucht, an nichts zu denken, benötig ebenso viel Energie wie bei konzentrierter Kopfarbeit. Zu diesem Ergebnis kommt ein Mathematiker-Team um Daniela Calvetti von der Case Western Reserve University in Cleveland (USA). Die Forscher entwickelten eine Computersimulation, mit der sie den Energieverbrauch erregender und hemmender Nervenzellen im Gehirn untersuchen konnten. Die Ergebnisse eröffnen ihnen zufolge Perspektiven für die Diagnose von Hirnerkrankungen: Den normalen Energieverbrauch des Gehirns besser zu verstehen, kann wichtige Informationen für die Früherkennung von Erkrankungen liefern, bei denen dieser Energieverbrauch verändert ist.

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Moses teilte nicht das Rote Meer
Von Mittwoch, dem 22. September 2010
"Schilfmeer" war vermutlich See an der Nilmündung

Für die wundersame Flucht der Israeliten aus Ägypten, über die die Bibel im Buch Exodus des Alten Testaments berichtet, haben Naturwissenschaftler nun eine neue Erklärung gefunden. Mose teilte vermutlich nicht das Rote Meer, sondern einen See an der Flussmündung des Nils, damit die Israeliten auf trockenem Fuß durchziehen konnten. Das behauptet Carl Drews vom National Center for Atmospheric Research in der Zeitschrift Plos One.

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Rewe testet "Drive-In-Supermarkt"
Von Dienstag, dem 21. September 2010
Einzelhandelskette testet in Deutschland erstmals eine Art Drive-In-Supermarkt

Rewe-Chef Alain Caparros will in ein paar deutschen Städten im Winter 2011 mit dem neuen Konzept anfangen. " Wir werden zwei unterschiedliche Online-Konzepte testen" sagt Caparros gegenüber der WirtschaftsWoche. Beim ersten Modell würde der Kunde zunächst online seine Ware bestellen, dann zu einer vereinbarten Uhrzeit zur Filiale fahren und die Produkte dort in Empfang nehmen. Das zweite Konzept bietet den Kunden die Möglichkeit, sich die Ware liefern zu lassen.

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Arbeiten bis der Therapeut kommt?
Von Montag, dem 20. September 2010
Ausgebrannt und leer, demotiviert und depressiv - psychische Erkrankungen sind auf dem Vormarsch

Die signifikantesten Steigerungsraten weisen die psychischen Erkrankungen auf. Während die Muskel-/Skelett-, Atemwegs-, Herz-/Kreislauf- und Verdauungserkrankungen immer weniger Fehltage verursachen, wächst die Bedeutung der psychischen Erkrankungen kontinuierlich. Das sieht man bei der Barmer GEK ganz ähnlich. Dort machen die psychischen Erkrankungen, unter denen die Depression die wichtigste ist, 15,8 Prozent aller Fehltage mit durchschnittlich 35,3 Fehltagen aus. Es scheint, dass dort, wo die Seele streikt, es zu besonders langen Krankschreibungen kommt.

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Coca Cola wertvollste Marke der Welt
Von Freitag, dem 17. September 2010
Die "Best Global Brands 2010" wurden gekürt

Die Nummer eins ist und bleibt Coca-Cola. Mit einem Marktwert von 70,45 Milliarden Dollar ist der Getränke-Hersteller unangefochten an der Spitze. Die Plätze 2 und 3 belegen wie im Vorjahr IBM und Microsoft, wobei Apple und Google schon dicht dahinter rangieren. Generell gilt, dass die Technologie-Konzerne trotz der Wirtschaftskrise enorm an Boden gut gemacht haben. Nik Stucky, Global Practice Leader Brand Valuation bei Interbrand erklärt die Situation wie folgt: "Das ist zu einem guten Teil dadurch bedingt, dass die Gesellschaft heute viel technologiegetriebener ist und die Marken im Geschäfts- und Privatleben vieler Menschen tief verwurzelt sind."

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Nachhaltigkeit in Firmen nur Mogelpackung
Von Donnerstag, dem 16. September 2010
Beträchtliche Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Der Hype um das Thema Nachhaltigkeit ist in den meisten Unternehmen längst angelangt. Gerne schmücken sie sich mit dem Attribut, ohne jedoch wirklich nachhaltig zu arbeiten. So wurde zwar die Bedeutung der Thematik erkannt, die Umsetzung steckt aber noch in den Kinderschuhen, wie die Managementberatung Kienbaum aufzeigt. Selbst die deutschen Top-50-Unternehmen hinken dabei nach wie vor hinterher. Bei mehr als der Hälfte klafft zwischen selbstdefiniertem Anspruch und aktuellen Strukturen "eine beträchtliche Lücke".

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iPod: Todesfalle im Straßenverkehr
Von Mittwoch, dem 15. September 2010
Fußgänger und Radfahrer durch Musikhören gefährdet

iPod- und MP3-Player-Hören im Straßenverkehr bedeutet eine tödliche Gefahr für Fußgänger. Wovor Verkehrssicherheitsexperten seit Jahren warnen, will eine australische Statistik nun mit aktuellen Zahlen untermauern. Während die Verkehrstoten auf der Straße im Sinken begriffen sind, ist die Anzahl der bei Unfällen getöteten Fußgänger mit bis zu 25 Prozent mehr Opfern stark angestiegen, berichtet der Sydney Morning Herald. Einmal mehr wird die Forderung nach Kopfhörerverboten und Strafen laut.

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Eltern aufgepasst
Von Dienstag, dem 14. September 2010
Die Aussicht auf den Wunschberuf motiviert Kinder fürs Lernen

Hausaufgaben erfreuen sich bei den meisten Kindern nur mäßiger Beliebtheit. Eltern können jedoch die Motivation ihrer Sprösslinge mit einfachen Mitteln steigern, wie US-Wissenschaftler nun herausgefunden haben: Ihrer Studie zufolge sollten die Erziehungsberechtigten dem Nachwuchs vor allem verdeutlichen, welche Bedeutung der Lernstoff oder die zu lösenden Aufgaben für den Wunschberuf der Kinder haben. Daraufhin legten sich die Kinder meist deutlich mehr ins Zeug und erzielten langfristig bessere Noten.

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