Schon die Kleinen sind Schlawiner
Bereits Fünfjährige sind nur großzügig, wenn das auch jemand...


 
 

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Mangel an geeigneten Führungskräften große Wachstumsbremse
Von Montag, dem 12. September 2005
Gefragt sind Strategen und Feuerwehrleute

Die Qualität des Personals eines Unternehmens entscheidet über dessen geschäftlichen Erfolg. Diese Feststellung trifft vor allem auf die Leitungsebene zu. Der Mangel an geeigneten Führungskräften ist eine der größten Wachstumsbremsen für Unternehmen, schreibt die Wirtschaftswoche. In den meisten deutschen Unternehmen gebe es nur wenige Führungskräfte, denen das Top-Management zutraue, wirklich Bahn brechende Erfolge vorzuweisen. Daher falle die Wahl für knifflige Fälle immer wieder auf dieselben Kandidaten. Dies führe letztlich zu einer Überstrapazierung der Führungskräfte, die völlig ausgelaugt würden.

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Warum Menschen vergangene Zeiträume falsch einschätzen
Von Donnerstag, dem 8. September 2005
Kausale Zusammenhänge zwischen Ereignissen lassen die Zeiträume dazwischen kürzer erscheinen

Logische Zusammenhänge und inhaltliche Bezüge beeinflussen die Zeitskala, auf der Menschen vergangene Ereignisse einordnen. Scheint ein bestimmter Vorfall im Rückblick beispielsweise die direkte Folge eines anderen zu sein, rücken die beiden Vorkommnisse in der Vorstellung zeitlich näher zusammen. Ist dagegen kein ursächlicher Zusammenhang erkennbar, überschätzen viele Menschen den Zeitraum, der zwischen den Ereignissen vergangen ist. Das haben amerikanische Psychologen bei Tests mit insgesamt 124 Freiwilligen nachgewiesen. Sie vermuten, dass diese Verzerrung des Zeitgefühls auch beeinflusst, wie der Zeitaufwand für zukünftige Vorhaben eingeschätzt wird.

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Warum positives Denken Schmerzen lindert
Von Dienstag, dem 6. September 2005
Die Erwartungshaltung prägt, wie stark ein Schmerzreiz wahrgenommen wird

Die für die Erwartung eines Schmerzes und die für die tatsächlich erlebte Schmerzstärke zuständige Hirnregion arbeiten eng zusammen. Deshalb tut es umso weniger weh, je schwächer ein Schmerzreiz in der Erwartung ist. Das haben amerikanische Forscher in Tests mit zehn Freiwilligen beobachtet. Schmerzen könnten deshalb mithilfe von Psychotherapie wirkungsvoll behandelt werden.

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Vertrauensarbeitszeit macht die Mitarbeiter zufriedener
Von Montag, dem 29. August 2005
Vor vielen Jahren noch erfasste eine banale Lochkarte die Arbeitszeit. Ein Automat stanzte das Papier, wenn der Angestellte morgens an der Arbeitsstätte eintraf und abends ging. Heute verbuchen jeden Tag kleine Terminals im Eingangsbereich das "Kommen" und "Gehen" auf einem persönlichen Chip. Doch längst nicht alle Betriebe setzen auf die zentrale Zeiterfassung. Einige haben sich sogar bewusst davon verabschiedet und verzichten auf die Kontrolle der Arbeitszeit durch den Arbeitgeber.

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Warum manche Menschen zwischen Braun und Gelb keinen Unterschied machen
Von Mittwoch, dem 3. August 2005
Farbkategorien sind sowohl angeboren als auch durch Sprache und Kultur geprägt

Rot ist Rot, und ob diese Farbe nun red, rouge, piros oder rot genannt wird, spielt eigentlich keine Rolle ? oder doch? Für Psychologen und Linguisten ist genau diese Frage alles andere als einfach zu beantworten. Seit Jahren schon sind die Farbforscher bei dem Thema, ob und wie Farben und Sprache sich gegenseitig beeinflussen, in zwei Lager gespalten. Hauptstreitpunkt der Wissenschaftler: Prägt die Muttersprache, wie wir Farben wahrnehmen oder bildet sich umgekehrt die Sprache, um unsere bereits vorhandene Farbwahrnehmung zu beschreiben? Beide Thesen wurden bereits in einer ganzen Reihe von Studien untersucht ? und für beide wurden sowohl Pro- als auch Kontra-Argumente gefunden.

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Warum es keine Katzenschokolade gibt
Von Samstag, dem 30. Juli 2005
Weder Hauskatzen noch Großkatzen wie Tiger oder Geparden können Süßes wahrnehmen

Süßes lässt Katzen aus einem einfachen Grund völlig kalt: Sie können es gar nicht schmecken. Den Tieren fehlen Teile des Gens, das die Informationen für eine Hälfte des Erkennungsproteins für "süß" trägt, haben amerikanische Forscher entdeckt. Die Folge ist ein funktionsunfähiger Rezeptor in den Geschmacksknopsen der Katzenzunge. Da diese Veränderung nicht nur Hauskatzen, sondern auch wilde Katzenarten wie Tiger und Geparden betrifft, hat sie sich wahrscheinlich schon relativ früh in der Evolution der Katzen entwickelt.

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Berufspendler: Mehr Stress als Kampfpiloten
Von Dienstag, dem 26. Juli 2005
Die tägliche Fahrt zur Arbeit gilt als lästige und meist langweilige Notwendigkeit. Nach einer Studie des britischen Autors und Stressforschers David Lewis haben Berufspendler jedoch ein aufregenderes Leben als Kampfpiloten. Allerdings nicht im positiven Sinn: Die Fahrt zur Arbeit kann nämlich einen Pendler stärker unter Stress setzen als ein bevorstehender Kampfeinsatz einen Piloten, wies der Wissenschaftler nach. Weniger überraschend sind dagegen die von Lewis identifizierten Gründe für den Extremstress: Im Stau oder im überfüllten Zug feststeckende Pendler sind der Situation hilflos ausgeliefert, und die dadurch entstehende Frustration verstärkt den Stress.

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Österreicher sind zuversichtlich, schnell eine gleichwertige Stelle zu finden
Von Samstag, dem 16. Juli 2005
ACNielsen Newsflash über Bereitschaft zum Jobhopping bei den ÖsterreicherInnen

Wechselbereitschaft bei Österreichs Arbeitnehmern
40% antworten auf die Frage "Wenn Sie eine andere Stelle angeboten bekommen würden, die gleichwertig oder besser als Ihre jetzige Anstellung ist, würden Sie dieses Angebot annehmen?" mit (ganz) sicher. Die Zustimmung ist bei den 25-34jährigen mit 55% am höchsten und bei den über 50jährigen mit 29% am niedrigsten.

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Wie Affen mit Geld umgehen
Von Dienstag, dem 12. Juli 2005
Die Tiere treffen ähnliche wirtschaftliche Entscheidungen wie Menschen

Das ökonomische Verhalten von Affen ähnelt dem des Menschen: Ein materieller Verlust hat auch für die Tiere eine viel größere psychologische Auswirkung als ein Gewinn. Beim Menschen führt dieser Grundsatz dazu, dass viele lieber hart arbeiten, um einen Geldverlust zu verhindern, als um Geld zu verdienen. Dieses typische Verhalten habe sich den Experimenten zufolge schon sehr früh in der Menschheitsgeschichte entwickelt.

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Jeder 4. User scheitert einmal pro Woche an Internet oder Handy
Von Samstag, dem 9. Juli 2005
Techno-Zorn gefährdet Provider

Die Schwierigkeiten der User mit der Technik gefährden immer mehr den Geschäftserfolg von Providern aus den verschiedenen Bereichen wie Internet oder Mobilfunk. Laut einer Erhebung des britischen Service-Spezialisten Tertio SMS geraten 45 Prozent der Konsumenten in einen regelrechten Techno-Zorn ("Techno-Rage"), wenn sie mit technischen Unzulänglichkeiten bei den Anbietern konfrontiert werden. 23 Prozent der britischen User scheitern etwa einmal pro Woche daran, zu einer gewünschten Zeit ins Internet zu gehen oder einen Anruf über das Mobiltelefon vorzunehmen.

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Wie die Erholung auch nach dem Urlaub bleibt
Von Dienstag, dem 5. Juli 2005
Wer kennt das nicht: Frisch, entspannt und motiviert kommt man aus dem Urlaub zurück ins Büro ? und würde beim Anblick des überladenen Schreibtischs und des überquellenden E-Mail-Postfachs am liebsten gleich wieder verschwinden. Damit die Erholung nicht gleich dem ersten Tag im Büro zum Opfer fällt, sollten einige Regeln beachtet werden, empfiehlt der amerikanische Psychologe Joshua Klapow. Die wichtigste: Ruhe bewahren.

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Warum Vögel mit Köpfchen weniger unterwegs sind
Von Mittwoch, dem 29. Juni 2005
Tiere mit größeren Gehirnen haben bessere Überlebenstrategien und kommen daher an ihrem Heimatort besser zurecht

Vögel mit größeren Gehirnen sind innovativer bei der Futtersuche und können daher eher das ganze Jahr über an einem Ort bleiben. Tiere mit kleinerem Hirnvolumen sind dagegen weniger flexibel und müssen in den kalten Wintermonaten eher in wärmere Gefilde umziehen. Das haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden.

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Im Liegen kreativer
Von Dienstag, dem 21. Juni 2005
Wer auf seinem Bürostuhl auch die Möglichkeit zum Liegen hat, ist klar im Vorteil: Nach einer Studie australischer Psychologen kann ein Mitarbeiter ein komplexes Problem besser lösen, wenn er auf dem Rücken liegt. Die Forscher haben sogar eine medizinische Erklärung für den Kreativitätszuwachs: Im Liegen verändern sich die Druckverhältnisse im Körper und das Gehirn kann sich besser auf das Denken konzentrieren.

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Studie: Wenig Verantwortung und Langeweile im Job begünstigen Herzkrankheiten
Von Freitag, dem 10. Juni 2005
Langweilige Jobs gehen nach den Ergebnissen einer neuen Studie buchstäblich ans Herz: Wer an seinem Arbeitsplatz nicht viel Verantwortung trägt, hauptsächlich Handlangerdienste leisten muss und wenig selbst entscheiden darf, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten. Besonders die Flexibilität, mit der sich das Herz normalerweise auf unterschiedliche Belastungszustände einstellt, leidet unter der eintönigen Arbeit. Zurückzuführen ist dieses Problem nach Ansicht der Studienleiter auf Depressionen, die durch den unbefriedigenden Job hervorgerufen werden.

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Wie Menschen Dinge aus dem Augenwinkel sehen
Von Montag, dem 6. Juni 2005
Unbewusst wahrgenommene Eigenschaften sind an die Merkmale gekoppelt, die bewusst betrachtet werden

Wer intensiv etwas Rotes betrachtet, nimmt auch leichter andere rote Gegenstände am Rand seines Gesichtsfeldes wahr. Dieses unbewusste Sehen aus dem Augenwinkel umfasst dabei jedoch nicht nur auf die Farbe, sondern auch andere Merkmale des roten Objekts wie beispielsweise seine Bewegung. Das hat ein internationales Forscherteam mithilfe mehrerer Wahrnehmungstests nachgewiesen. Der Sehsinn erfasst demnach sowohl beim bewussten als auch beim unbewussten Wahrnehmen Eigenschaften wie Farbe und Bewegung nicht getrennt voneinander, sondern parallel.

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Wie ein Wechsel des Blickwinkels die Motivation stärkt
Von Montag, dem 30. Mai 2005
Wer im Job Probleme mit seiner Motivation oder seinem Selbstbewusstsein hat, sollte einfach einmal die Perspektive wechseln, empfehlen amerikanische Psychologen: Betrachtet man die eigene Arbeit nämlich nicht vom eigenen Standpunkt aus, sondern von dem eines außenstehenden Beobachters, treten persönliche Entwicklungen und Erfolge sehr viel deutlicher hervor als sonst. Dieses positive Feedback verbessert wiederum das Selbstwertgefühl und hilft, gesteckte Ziele leichter zu erreichen.

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Verqualmtes Gedächtnis
Von Montag, dem 23. Mai 2005
Rauchen beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen im täglichen Leben

Rauchen macht vergesslich: Besonders das Langzeitgedächtnis und die Erinnerung an die Dinge des täglichen Lebens leiden unter starkem Nikotin-Konsum, haben britische Forscher festgestellt. Wie stark das Gedächtnis durch das Rauchen beeinträchtigt wird, hängt dabei von der eingeatmeten Nikotindosis ab

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Wie Wissen das Gedächtnis stört
Von Dienstag, dem 17. Mai 2005
Mehr Grundwissen schränkt die Fähigkeit ein, sich Details zu merken

Auch für das Gedächtnis ist weniger manchmal mehr: Je mehr ein Mensch über ein bestimmtes Thema weiß, desto schlechter kann er sich Details merken. Aus diesem Grund behalten Kinder beispielsweise viel mehr Einzelheiten eines Bildes im Gedächtnis als Erwachsene, die das Gesehene eher in Kategorien und Rubriken einordnen. Das haben amerikanische Psychologen bei einer Studie mit Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren und jungen Erwachsenen nachgewiesen. Der Übergang zwischen den beiden Wahrnehmungsformen erfolgt dabei nicht abrupt, sondern nach und nach. Dienst des britischen Wissenschaftsmagazins New Scientist.

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Frühe Glanzstunden und Mittagsloch: Wie der Tagesrhythmus und die innere Uhr die Arbeitsleistung bestimmt
Von Mittwoch, dem 11. Mai 2005
Jeder im Büro kennt das berüchtigte Mittagsloch: Nach dem Mittagessen geht nichts mehr. Die Arbeit will nicht recht von der Hand und die Gedanken schweifen ab. Wissenschaftler haben eine Erklärung für dieses Phänomen parat: "Die Tagesrhythmik bestimmt den Stoffwechsel der Zellen", erklärt Till Rönneberg von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. "Gene werden im Takt der inneren Uhr an- und abgeschaltet und Hormone sowie Enzyme ausgeschüttet. Das wirkt sich auf alle Körperfunktionen aus, auch auf die Leistungsfähigkeit, die Konzentrationsfähigkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit", so der Chronobiologe.

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Wikipedia: Mehr Vorschlage- als Nachschlagewerk
Von Dienstag, dem 10. Mai 2005
Die populäre Online-Enzyklopädie Wikipedia ist nicht, was sie für viele User zu sein scheint: Ein Lexikon, das verlässliches Wissen bietet. Das Bildungsportal Bildungsklick.de sieht in Wikipedia ein neues Genre, das eher mit Blogs zu vergleichen ist als mit Lexika. Die "freie Enzyklopädie" sei weniger ein Nachschlagewerk, sondern vielmehr ein "Vorschlagewerk".

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