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Für den Inhalt aller Artikel haften die angegebenen Quellen.

Call-Center-Überwachung: Aldi-Zulieferer feuert Mitarbeiter
Von Dienstag, dem 22. April 2008
"Zusatzvereinbarung fraglich, Mitarbeiter unter Generalverdacht"

Nach den Bespitzelungen bei Lidl sollen nun bei dem Essener Callcenter AMS knapp 20 Mitarbeiter gekündigt worden sein, nachdem sie sich geweigert hatten, einer Überwachungsklausel im Arbeitsvertrag zuzustimmen. Wie Spiegel Online heute, Dienstag, berichtet, soll Schuld an der Kontroll-Offensive der Auftraggeber Aldi sein. Die geplanten "Qualitätsmaßnahmen" (QM) wie das "Call-Monitoring", das das Mithören und/oder Mitschneiden durch einen Mitarbeiter des internen QM-Teams oder durch einen externen Dienstleister vorsieht, stoßen bei Arbeitsrechtlern massiv auf Kritik. Zudem ist vorgesehen, dass neben Gesprächen auch der E-Mail-, Brief- und Faxverkehr ("Letter Monitoring") systematisch mitverfolgt wird.
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Lidls Charme-Offensive: 300 Euro für Spitzel-Opfer
Von Montag, dem 21. April 2008
Transparenz und Vernichtung der alten Protokolle polieren Image auf

Der wegen massiver Bespitzelungen seiner Mitarbeiter heftig in die Kritik geratene Discounter Lidl will Angestellte mit Zusatzleistungen bis zu 300 Euro besänftigen. Wie die Financial Times Deutschland berichtet, hat das zur Schwarz-Gruppe gehörende Unternehmen zudem alle Bespitzelungsprotokolle vernichtet und alle Kameras abgebaut. Nachdem Lidl auch öffentlich verstärkt unter Druck geriet und daraufhin sogar Umsatzeinbußen durch ehemalige Stammkäufer zu beklagen hatte, scheint das Management nun offensiv mit dem Thema umzugehen.

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Zu viel Brot landet im Müll
Von Freitag, dem 18. April 2008
Ein Viertel der täglichen Brotmenge muss entsorgt werden, weil die Kunden bis Ladenschluss ein volles Sortiment wollen. Die Bäcker fordern nun ein Umdenken.

Weltweite Hungerrevolten, weil die Lebensmittel knapp sind, und hier zu Lande wird jeden Tag Brot weggeworfen. "Weil die Kunden bis zum Abend ein volles Brotsortiment vorfinden wollen, sind Österreichs Bäcker gezwungen, weit mehr zu produzieren als verkauft werden kann", kritisiert man im Institut für Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien (Boku) und schätzt die Menge an Brot, das nach Ladenschluss übrig bleibt, auf 20 Prozent.

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Was einer Entscheidung vorausgeht
Von Mittwoch, dem 16. April 2008
Studie zeigt: Vor einer bewussten Wahl findet eine unbewusste statt

Bereits mehrere Sekunden vor einer bewussten Entscheidung können erste Anzeichen einer Absicht an der Hirnaktivität abgelesen werden. Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig bei Hirnscans an Freiwilligen herausgefunden. Aus der Aktivität eines bestimmten Gehirnbereichs im Vorderhirn konnten die Wissenschaftler bereits sieben Sekunden vor der bewussten Entscheidung einer Testperson voraussagen, welche Hand diese in einem Versuch einsetzen wird.

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Armutswelle breitet sich aus
Von Dienstag, dem 15. April 2008
IWF und Weltbank warnen: 100 Millionen Menschen versinken immer tiefer in der Armut. UNO braucht dringend Geld, um die größte Not zu lindern.

Angesichts von weltweiten Hungerrevolten und Protesten wegen der Preisexplosion von Grundnahrungsmitteln haben Weltbank und Internationaler Währungsfonds (IWF) zu umfangreicher Nothilfe aufgerufen. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen brauche umgehend 500 Millionen Dollar (316 Mill. Euro), sagte Weltbank-Präsident Robert Zoellick in der Nacht zum Montag zum Abschluss der Frühjahrstagung beider Organisationen in Washington. Es drohe, dass 100 Millionen Menschen noch tiefer in Armut versänken. Bislang sei lediglich die Hälfte der erforderlichen Summe an die UN überwiesen worden.

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Lidl: Umsatzeinbruch läutert Konzernchefs
Von Montag, dem 14. April 2008
Imageschaden nur mit Transparenz und Vertrauen ausgleichbar

Die wegen Mitarbeiterbespitzelungen massiv unter Druck geratene Discount-Handelskette Lidl verzeichnet nur wenige Wochen nach dem Skandal Umsatzeinbußen. Wie Klaus Gehrig, Konzernchef der Schwarz-Gruppe, zu der Lidl gehört, in einem Interview gegenüber dem Südwestrundfunk erklärte, wolle man künftig menschlicher mit den eigenen Mitarbeitern umgehen und sich um eine lückenlose Aufklärung bemühen. "Ja, wir haben Umsatzeinbußen. Einige Kunden haben geschrieben, sie gehen nicht mehr einkaufen und das haben wir auch gemerkt." Dem Lidl-Chef nach, sei dies jedoch "der falsche Weg", weil die Kunden damit nicht primär das Unternehmen, sondern in erster Linie die Mitarbeiter bestrafen. Eine Einladung, sich den Fragen von Anne Will in der ARD zu stellen, schlug Gehrig am Sonntag aus. Im Nachhinein bewertete er diese Entscheidung jedoch als "falsch".

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Studie zur Unternehmenskultur
Von Freitag, dem 11. April 2008
Wettbewerbsfaktor Mitarbeiter

Unternehmen können erfolgreicher sein, wenn sie auf eine stärkere Mitarbeiterorientierung setzen. Das Potenzial dafür ist vorhanden: Gut drei Viertel gehen gerne zur Arbeit - allerdings mit abnehmender Tendenz.

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Frust im Einzelhandel: Kunden rächen sich mit Online-Shops
Von Montag, dem 7. April 2008
Aufdringliche Beratung unerwünscht - Anonymität bevorzugt

Der Kundenfrust im Einzelhandel nimmt massiv zu und bewirkt eine Verschiebung zugunsten der Online-Shops. Wie der deutsche Softwareanbieter novomind in Kooperation mit wiwo.de und handelsblatt.com in seiner Untersuchung berichtet, ärgern sich 36 Prozent aller Online-Shopper über das traditionelle Filialgeschäft und kaufen ihre Waren und Dienstleistungen stattdessen lieber im Internet ein. Wesentliche Gründe für diesen Trend sehen Experten darin, dass sich die Kunden in Einkaufszentren und Ladenmeilen vielfach hilflos dem Verhandlungsgeschick der Händler ausgesetzt fühlen. Zudem fühlen sich fast 30 Prozent der Kunden beim "realen" Einkauf gestresst und entgehen dem Druck der Innenstädte lieber mit virtuellen Online-Shops. "Der Servicegedanke im deutschen Einzelhandel ist noch nicht weit entwickelt: Volle Kassen, oftmals unfreundliche Verkäufer und ein unübersichtliches Sortiment ohne weitere Produktinfos können den Einkauf zu einer Tortur machen", heißt es von novomind gegenüber pressetext.

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Im Hirn gilt: Qualität vor Quantität
Von Donnerstag, dem 3. April 2008
Der Arbeitsspeicher des Kurzzeitgedächtnisses erfasst wenige Daten in hoher Auflösung

Um sich Zahlen oder Bilder kurzfristig zu merken, setzt der hirninterne Arbeitsspeicher eher auf Qualität als auf Quantität: Anstatt eine große Anzahl von Gegenständen in einer niedrigen Auflösung abzuspeichern, erfasst er lediglich einige wenige Objekte in einer hohen Auflösung, haben US-Psychologen gezeigt. Die Verteilung der Ressourcen folgt dabei einem Alles-oder-Nichts-Prinzip - entweder, ein Gegenstand wird mitsamt sämtlicher Details gespeichert, oder er wird überhaupt nicht registriert. Auf diese Weise nutzt das Gehirn die begrenzten Kapazitäten des Arbeitsspeichers optimal aus, wenn Daten nur für wenige Sekunden benötigt werden, etwa beim Zusammenzählen von zwei Zahlen.

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Online-Überwachung von Mitarbeitern im Trend
Von Samstag, dem 29. März 2008
Britische Unternehmen beobachten Angestellte flächendeckend

Rund 85 Prozent aller britischen Unternehmen überwachen und protokollieren regelmäßig die Onlineaktivitäten ihrer Mitarbeiter. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers, die diese im Auftrag des Department for Business, Enterprise & Regulatory Reform in Großbritannien durchgeführt hat. Laut dem vorgelegten Bericht setzen zudem 81 Prozent der analysierten britischen Betriebe Firewall-Programme ein, um ihren Angestellten den Zugriff zu bestimmten Webseiten zu blockieren. Ausschlaggebend für die strengen Kontrollmaßnahmen sei vor allem ein generell gesteigertes Gefahrenbewusstsein in den Reihen der Wirtschaftsunternehmen. Diese würden zunehmend versuchen ihre Mitarbeiter in punkto Sicherheit durch entsprechende Maßnahmen zu drillen. Einerseits wolle man so versuchen, vertrauliche firmeninterne Informationen besser zu schützen, andererseits sei man aber auch um das eigene Image besorgt. Denn im Internet - speziell auf Community-Seiten wie Facebook, MySpace und Bebo - würden Mitarbeiter ihre Arbeitsstätte oft nicht in besonders gutem Licht erscheinen lassen, so der Bericht.

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Krank arbeiten gehen statt krankfeiern
Von Freitag, dem 28. März 2008
60 Prozent gehen zur Arbeit, obwohl sie krank sind - Einkommensschwächere vermehrt betroffen

60 Prozent der Arbeitnehmer in Oberösterreich gehen auch krank zur Arbeit. Das ergab die Teilauswertung einer großen noch nicht veröffentlichten Gesundheitsstudie des Instituts für Gesundheitsplanung im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich. Rund 2000 Erwerbstätige wurden gefragt, wie sie auf gesundheitliche Beschwerden reagierten. 60 Prozent kreuzten bei der Antwort, "ich vermeide den Krankenstand und gehe auch krank zur Arbeit" trifft zu oder trifft eher zu an.

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Lidl ließ Mitarbeiter systematisch bespitzeln
Von Donnerstag, dem 27. März 2008
Experten sehen Persönlichkeitsrechte und Datenschutz verletzt

Die deutsche Discount-Kette Lidl hat offenbar monatelang die eigenen Filialmitarbeiter systematisch bespitzeln lassen und intimste Details aus deren Privatleben protokolliert. Wie stern.de berichtet, ließ der Lebensmitteldiscounter 2007 vor allem Beschäftigte in Niedersachsen bespitzeln sowie Mitarbeiter aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein vereinzelt abhören. Dem Bericht nach existieren mehrere Hundert Seiten interner Lidl-Protokolle, in denen jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert ist, wann und wie häufig Mitarbeiter zum Beispiel auf die Toilette gingen, wer mit wem möglicherweise eine Liaison hat und wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur "introvertiert und naiv wirkt".

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Nichts zu verschenken
Von Mittwoch, dem 26. März 2008
Konsumentenschützer kritisieren, dass jede zweite Bank Sparbuchzinsen falsch berechnet hat.

Konsumentenschutzminister Erwin Buchinger zog am Dienstag Bilanz: Um die 738.000 Euro, die sein Ressort 2007 für Klagen zur Verfügung gestellt hat, konnten 309 Verfahren geführt und 107 rechtskräftig abgeschlossen werden. Zu 95 Prozent hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI), der sich im Auftrag des Ministeriums für die Konsumenten einsetzt, die Verfahren gewonnen.

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Geben macht seliger denn Nehmen
Von Dienstag, dem 25. März 2008
Studie: Geld für andere auszugeben macht glücklicher

Wer sein Geld nicht nur für den eigenen Nutzen ausgibt, ist glücklicher. Schon fünf Dollar am Tag reichen, um dem persönlichen Glücksgefühl einen Schub zu verpassen und eine deutliche Steigerung der Zufriedenheit auszulösen. Das haben Forscher von der Universität von British Columbia in Vancouver experimentell nachgewiesen. Unter der Leitung der Psychologin Elizabeth Dunn verglichen die Wissenschaftler in mehreren Versuchen die persönliche Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie Geld ausgegeben wurde - für den Eigennutz oder für andere.

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Unternehmen mangelt es an Innovationszielen
Von Donnerstag, dem 20. März 2008
Mittelstand muss Kräfte in Humankapital bündeln

Obwohl Innovationsfreudigkeit als Wachstumsmotor von Unternehmen gilt, fehlt es den meisten Unternehmen der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) an Innovationszielen, die das Wachstum unterstützen. Zwei Drittel der Betriebe verfügen über keine konkreten strategischen Geschäftspläne zu neuen Produkten. Wie die Beratergruppe Neuwaldegg aufzeigt, bezeichnen sich zwar zwei Drittel der DACH-Unternehmen als innovativ, dennoch wollen nur 30 Prozent über neue Geschäftsfelder mit bestehenden Kunden wachsen. Die Innovationskraft von Unternehmen ist an das eigene Humankapital gebunden. Trotz Fachkräftemangel, der von rund 33 Prozent der deutschen Mittelstandunternehmen als Wachstumshindernis bewertet wird, verfolgen 81 Prozent keine klare Profilierung als attraktive Arbeitgeber (Employer Branding).

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Die Eifersucht des kleinen Mannes
Von Donnerstag, dem 13. März 2008
Die Angst vor Konkurrenz hängt mit der Körpergröße zusammen

Wie stark ein Mensch zu Eifersucht neigt, hängt auch von seiner Körpergröße ab. Dabei gibt es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern, stellten Forscher der Universitäten in Groningen und Valencia fest: Männer reagieren umso entspannter auf mögliche Rivalen, je größer sie selbst sind. Dagegen sind Frauen von mittlerer Körpergröße am seltensten eifersüchtig, während ihre besonders großen oder kleinen Geschlechtsgenossinnen häufiger davon geplagt werden. Die Wissenschaftler um den niederländischen Psychologen Abraham Buunk machen die menschliche Evolutionsgeschichte für diese Unterschiede verantwortlich.

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Fischerei: Auswirkung von Schleppnetzen
Von Mittwoch, dem 12. März 2008
"Als walze man einen Wald nieder, um die dort lebenden Rehe zu erlegen"

Die Stahlseile, die in der kommerziellen Tiefseefischerei verwendet werden, haben eine viel vernichtendere Wirkung auf die Fischbestände als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von schottischen Forschern. Dies sei auch ein Grund dafür, dass die Fischbestände in der Tiefsee vor der Küste Irlands dramatisch abnehmen, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature in seiner Online-Ausgabe.

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Tag der Frau: Weiterhin Diskriminierungen in Berufswelt
Von Sonntag, dem 9. März 2008
Einkommensschere bei jungen Frauen am geringsten

Rechtzeitig zum internationalen Tag der Frau weisen aktuelle Erhebungen auf die weiterhin ungleiche Stellung von Männern und Frauen am Arbeitsmarkt hin. Vor allem Einkommensunterschiede sind nach wie vor deutlich zu erkennen. Laut EU-Kommission konnten in den vergangenen Jahren keine bedeutenden Fortschritte in den Bereichen Entlohnung, Segregation des Arbeitsmarktes und Anzahl der Frauen in Entscheidungspositionen festgestellt werden. In westeuropäischen Ländern fühlen sich Managerinnen zudem deutlich schlechter auf die Anforderungen der globalen Arbeitswelt vorbereitet als ihre männlichen Kollegen.

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Forscher erklären, wie sich Chefs am besten für eine Idee begeistern lassen
Von Freitag, dem 7. März 2008
Wer seinem Vorgesetzten eine neue Idee nahebringen will, sollte dies am besten in ungezwungener Umgebung und nicht in dessen Büro tun: Ist dem Vorgesetzten sein machtvoller Status nämlich allzu bewusst, ist er weniger offen für neue Ideen, sagen amerikanische Psychologen. Die Forscher von der Staats-Universität von Ohio hatten in Tests mit Studenten untersucht, wie der gefühlte Status eines Menschen die Offenheit für neue Ideen beeinflusst.

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Die Schulen vernichten Talente
Von Mittwoch, dem 5. März 2008
Das Schulsystem sei "krank" und "leistungsfeindlich", schreibt Ex-ÖVP-Politiker

Österreichs Schulen seien eine "Talentvernichtungsindustrie". Fleißige Lehrer würden als "Störfaktor" betrachtet, in den Konferenzzimmern gelte das "Diktat der Mittelmäßigkeit". Die Thesen, die Andreas Salcher in seinem neuen Buch über das österreichische Schulsystem aufstellt, werden noch für heftige Diskussionen sorgen.

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